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Christkindlmärkte

Was würde Jesus tun?

Die Stadt München hat wegen der hohen Zahl an Coronainfizierten den Christkindlmarkt abgesagt. »Die dramatische Situation in unseren Kliniken und die exponentiell steigenden Infektionszahlen lassen mir keine andere Wahl«, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstag nach einer Sitzung des Krisenstabes. Reiter sprach von einer katastrophalen Situation in den Kliniken. Die Pandemiebeauftragten aller Münchner Kliniken hätten einstimmig davor gewarnt, auch die Gesundheitsbehörde und das Kreisverwaltungsreferat hätten dringend abgeraten. Weiter nördlich sieht man die Lage entspannter: Nürnberg hält trotz der jüngsten Entwicklung an seinem berühmten Christkindlmarkt fest. »Es gibt deutlich mehr Platz. Wir wollen Gedränge und Zusammenballungen vermeiden«, sagte der Nürnberger Wirtschaftsreferent Michael Fraas (CSU) am Montag. Der Markt solle auf mehrere Plätze in der Altstadt verteilt werden, auf ein Bühnenprogramm und Auftritte des Christkindes wird verzichtet, Glühwein soll es nur in eigenen Bereichen mit 2G-Kontrolle geben. (dpa/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2021, Seite 10, Feuilleton

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