-
29.10.2021
- → Ausland
Todesurteile in Gaza wegen Kollaboration
Gaza. Ein Militärgericht im Gazastreifen hat sechs Palästinenser wegen angeblicher Zusammenarbeit mit Israel zum Tode verurteilt. Gegen weitere »Informanten« seien Strafen verhängt worden, die von Zwangsarbeit bis zu lebenslänglicher Haft reichten, teilte das Hamas-Gericht am Donnerstag mit. Nach Hamas-Angaben wurden bei dem Prozess »alle rechtlichen Vorgaben erfüllt«. Nach palästinensischem Recht müssen Todesstrafen vom palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas genehmigt werden, doch die Hamas im Gazastreifen hat sich bereits mehrfach über die Bestimmung hinweggesetzt. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!