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Fußball

Kampf der Giganten

Lausanne. Der Widerstand gegen eine Fußballweltmeisterschaft alle zwei Jahre wird immer heftiger. Nun hat sich auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) gegen das Projekt gestellt, das der Präsident des Fußballweltverbandes FIFA, Gianni Infantino, zur Zeit vorantreibt. Das IOC brachte offiziell »Sorgen« über die FIFA-Pläne zum Ausdruck und unterstützte Forderungen nach einer »breiteren Konsultation« aller Betroffenen. Zudem ließ sich ein Sprecher am Sonntag morgen mit dem Satz zitieren, dass IOC-Präsident Thomas Bach »zu keiner Zeit« von Komiteemitglied Infantino kontaktiert worden sei, um die Vorschläge zur Reform des Terminkalenders zu diskutieren. In einer Mitteilung nach der Sitzung der Exekutive warnte das nicht direkt mitspracheberechtigte IOC vor den Folgen eines kürzeren WM-Rhythmus für andere Sportarten: »Das würde die Vielfalt und die Entwicklung des Sports außerhalb des Fußballs untergraben.« Auch der Frauenfußball würde beeinträchtigt, die Spieler zudem mental und physisch enorm belastet. Mit diesen Argumenten hatten die Europäische Fußballunion UEFA und der südamerikanische Kontinentalverband Conmebol die Verkürzung des Rhythmus abgelehnt. (dpa/sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2021, Seite 16, Sport

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