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GEW für Impfangebote vor Schulen

Hannover. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich für Impfangebote vor Schulgebäuden ausgesprochen. Vor allem mit Blick auf steigende Infektionszahlen durch die ansteckendere Delta-Variante sei es zentral, möglichst viele Lehrer sowie Schüler zu impfen, sagte die GEW-Vorsitzende Maike Finnern den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom 3. August. »Impfangebote durch qualifiziertes Personal vor den Schulen können hierbei eine hilfreiche Maßnahme sein«, ergänzte Finnern. Sie mahnte auch größere Anstrengungen bei der Ausstattung von Schulen mit Luftfiltern an. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2021, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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  • Kore Linnerud aus Schweden 13. Aug. 2021 um 16:24 Uhr
    Sehr geehrte Frau Finnern, bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass sowohl die WHO wie auch die Stiko sowie eine Vielzahl anderer Impfkommissionen europäischer Staaten eine Impfung von Minderjährigen derzeit nicht empfehlen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: 1. Das Risiko der bekannten kurzfristigen Nebenwirkungen übersteigt deutlich das Risiko einer folgenreichen Coronainfektion bei dieser Altersgruppe (...). 2. Eine Impfung dieser Altersgruppe rein um einen bisher nicht nachweisbaren erhöhten Schutz der Allgemeinheit herbeizuführen verbietet sich aus ethischen Erwägungen. 3. Die Delta-Variante ist ausgesprochen unbeeindruckt von Impfungen. (...) 4. Da wir die Kinder, die Schutzbefohlenen Ihrer Gewerkschaftsmitglieder, also in ihrem gesundheitlichem Interesse in Frieden lassen sollten und erwachsene Lehrer mit Sicherheit eine eigene emanzipierte Entscheidung bezüglich der Impfung fällen und verwirklichen können, sehe ich nicht, welchen individuell oder für die Allgemeinheit nützlichen Zweck Sie mit Ihrem Vorschlag verfolgen. (...)
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