-
29.07.2021
- → Ausland
70 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention
Genf. Vor 70 Jahren wurde am 28. Juli 1951 auf einer UN-Sonderkonferenz die Genfer Flüchtlingskonvention verabschiedet. Sie garantiert Menschen, die verfolgt werden, Schutz und Aufnahme und verpflichtet Staaten, niemanden dorthin zurückzuschicken, wo ihm Verfolgung droht. Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes hat sich die Zahl der Flüchtlinge zwischen 2010 und 2019 weltweit von 10,5 auf 20,4 Millionen Menschen fast verdoppelt. Die Zahl der Binnenflüchtlinge ist binnen zehn Jahren von 24,9 auf 45,7 Millionen gestiegen. Filippo Grandi, UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, rief am Mittwoch alle Länder auf, die Prinzipien der Genfer Flüchtlingskonvention zu verteidigen. (dpa/AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
