Zum Inhalt der Seite

22 Jahre Haft für Mord an George Floyd

Minneapolis. Mit einem Freudenmarsch haben Demonstrierende in Minneapolis auf die Haftstrafe für den früheren US-Polizisten Derek Chauvin wegen der Ermordung des Afroamerikaners George Floyd reagiert. Mit Megaphonen bewaffnet und von Motorrädern eskortiert zogen sie am Freitag (Ortszeit) singend durch das Stadtzentrum. Chauvin war zuvor zu 22 Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden. Mit dem Strafmaß blieb der Richter deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft von 30 Jahren. Es lag aber auch weit über dem Antrag der Verteidigung einer Haftentlassung auf Bewährung. Chauvin kam laut Begründung zugute, dass er nicht vorbestraft ist. (AFP/dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.06.2021, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!