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Indonesien fordert Gesandten für Myanmar

Jakarta. Wegen der anhaltenden Gewalt in Myanmar hat Indonesien die Vereinigung südostasiatischer Staaten (ASEAN) aufgefordert, umgehend einen Sondergesandten für das Krisenland zu benennen. Ende April hatte die Staatengemeinschaft gemeinsam mit der neuen Militärjunta Myanmars bei einem Krisengipfel in Jakarta einen »Fünf-Punkte-Friedensplan« verabschiedet. Dazu gehörte neben der Beendigung der Gewalt und einem Dialog zwischen den einzelnen Parteien auch die Vermittlung durch einen Asean-Sondergesandten. Rund einen Monat später ist aber noch immer niemand für den Posten nominiert worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2021, Seite 6, Ausland

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