Zum Inhalt der Seite

Keine Erhöhung des Mindestlohns in den USA

Washington. Das 1,9 Billionen Dollar (1,6 Billionen Euro) schwere Konjunkturprogramm, über das am Freitag (Ortszeit) im US-Repräsentantenhaus abgestimmt werden sollte, wird keine Verpflichtung zur Anhebung des Mindestlohns enthalten. Die geplante Erhöhung auf 15 Dollar dürfe im Senat nicht zusammen mit dem Hilfspaket zur Abstimmung gestellt werden, entschied am Donnerstag die für die Einhaltung parlamentarischer Regeln im Senat zuständige Juristin Elizabeth MacDonough. Die Entscheidung betrifft zwar nur die Abstimmung im Senat. Doch da dieser dem Hilfspaket zustimmen muss, steht die Erhöhung des Mindestlohns auf diesem Weg vor dem Aus. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!