-
25.02.2021
- → Feuilleton
Der letzte Beatnik
Der US-Schriftsteller Lawrence Ferlinghetti, einer der wichtigsten Vertreter der Beat Generation, ist tot. Er sei am Montag im Alter von 101 Jahren in San Francisco gestorben, teilte der von dem Dichter gegründete legendäre Buchladen City Lights auf seiner Webseite mit. Ferlinghetti führte in den 50er Jahren mit seinen Beatnik-Kollegen Jack Kerouac und Allen Ginsberg die literarische Bewegung in San Francisco an. Der 1919 in der Stadt Yonkers im US-Bundesstaat New York geborene Autor brachte im Laufe seines Lebens Dutzende Werke heraus. Zu Ferlinghettis bekanntesten Büchern zählt der Gedichtband »A Coney Island of the Mind« (»Ein Coney Island des Bewusstseins«) aus dem Jahr 1958, der in mehr als zwölf Sprachen übersetzt wurde. Ferlinghetti, der als Soldat im Zweiten Weltkrieg im Pazifik und beim D-Day in der Normandie war, ehe es ihn nach San Francisco zog, brachte noch im Alter von 100 Jahren Gedichte und den Roman »Little Boy« heraus. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!