-
16.02.2021
- → Ausland
Israelische Raketen nahe syrischer Hauptstadt
Damaskus. Bei einem erneuten Angriff Israels in Syrien in der Nacht zu Montag sind nach Angaben von oppositionsnahen Informanten mindestens neun Menschen getötet worden. Israelische Raketen hätten Militärposten syrischer Regierungstruppen nahe der Hauptstadt Damaskus getroffen, teilte die »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte« mit. Die Organisation mit Sitz in Coventry erklärte, die Todesopfer seien keine syrischen Staatsangehörigen. Die syrische Regierung warnte Israel vor den »ernsthaften Konsequenzen« der wiederholten Angriffe auf das Land. Die israelischen Bombardierungen dienten der Unterstützung von »bewaffneten Terrorgruppen« in Syrien, erklärte das Außenministerium in Damaskus laut der staatlichen Nachrichtenagentur SANA. Demnach habe die syrische Luftabwehr die meisten der Raketen abgefangen. Sie seien von den Golanhöhen aus abgeschossen worden. Israel äußerte sich zunächst nicht. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!