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Biden stoppt US-Truppenabzug aus Deutschland

Foto: Jens Meyer/AP/dpa
Haha, wir bleiben natürlich: Der ehemalige US-Außenminister Michael Pompeo posiert mit US-Soldaten in Grafenwöhr (7.11.2019)

Washington. US-Präsident Joseph Biden hat die unter seinem Vorgänger Donald Trump ausgearbeiteten Pläne zum Abzug von 12.000 US-amerikanischen Soldaten aus Deutschland vorerst gestoppt. Bis zum Abschluss einer »gründlichen Überprüfung« des Vorhabens werde es keinen Truppenabzug geben, sagte Bidens Sicherheitsberater Jake Sullivan am Donnerstag im Weißen Haus. Am Mittwoch hatte bereits der US-Oberbefehlshaber in Europa, General Tod Wolters, angekündigt, dass die Pläne auf Eis gelegt würden. Trump hatte im Juni 2020 ohne vorherige Abstimmung mit Berlin den Teilabzug der US-Soldaten angekündigt und den Schritt unter anderem mit den aus seiner Sicht zu geringen Rüstungsausgaben Deutschlands begründet. Der Entscheidung zufolge sollte ein Drittel der damals 36.000 Soldaten in Deutschland in die USA zurückkehren oder in andere europäische NATO-Länder verlegt werden. Das Vorhaben traf auf nahezu einhelligen Widerstand beim »sicherheitspolitischen« Establishment in Washington und bei deutschen »Transatlantikern«. Dass bereits in Trumps Amtszeit mit der Umsetzung der Pläne begonnen wurde, verhinderte ein gegen den Willen des Präsidenten verabschiedetes Gesetzespaket zum Verteidigungshaushalt. (dpa/jW)

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Erschienen am 05.02.2021, Ausland

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