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Schach

Extrem ungleich

Düsseldorf. »So respektvoll wird keine behandelt. Ich denke, dass sich viele Männer ärgern, wenn sie gegen eine Frau verlieren«, sagte Schachgroßmeisterin Elisabeth Pähtz der Rheinischen Post auf die Frage, ob Schachspielerinnen wie in der Netflix-Serie »Das Damengambit« von ihren Gegnern eher angehimmelt als bekämpft werden. Es gebe »eine ganz extreme soziale Ungleichbehandlung. Wenn du als Junge talentiert bist, ist es für dich viel einfacher, Sponsoren zu finden, als als junges Mädchen.« Die 36jährige wurde 2018 Europameisterin im Schnellschach und ist die einzige Frau unter den Top 100 in Deutschland. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.01.2021, Seite 16, Sport

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