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EU erhöht Druck auf Impfstoffhersteller
Brüssel. EU-Ratspräsident Charles Michel hat die Hersteller von Coronaimpfstoffen angesichts von Lieferverzögerungen vor möglichen Konsequenzen gewarnt. »Wir erwarten, dass die von den Pharmaunternehmen bestätigten Verträge eingehalten werden«, sagte Michel am Sonntag dem französischen Sender Europe 1. Die EU könne auch »juristische Mittel« nutzen. Man verstehe, dass es Probleme geben könne, erklärte Michel. Es brauche aber Klarheit über die Gründe. Nach Biontech und Pfizer hatte am Freitag auch der Hersteller Astra-Zeneca angekündigt, zeitweise weniger Impfstoff liefern zu können als ursprünglich geplant. (dpa/jW)
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