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WHO: Auch ärmere Länder können 2021 impfen

Genf. Die internationale Corona­impfinitiative Covax hat sich so viele Impfstoffdosen gesichert, dass auch ärmere Länder 2021 mit der Impfung derjenigen beginnen können, die es am dringendsten brauchen. Das teilte GAVI, die Impfinitiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO), am Freitag in Genf mit. Sie koordiniert die Covax-Aktivitäten. 92 Länder mit besonders geringen Finanzmitteln erhielten die von »Gebern« finanzierten Impfdosen, um bis Ende des Jahres etwa 20 Prozent der Bevölkerung versorgen zu können, darunter etwa Angehörige der Gesundheits- und Sozialdienste und Menschen mit Vorerkrankungen. Für die Länder stünden mindestens 1,3 Milliarden Impfdosen zur Verfügung. Covax gehören 190 Länder an, darunter Deutschland, die anderen EU-Länder und China, nicht aber die USA. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.12.2020, Seite 1, Ausland

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