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Ukraine-Krieg

Atomkraftwerk Saporischschja: Ukraine bestreitet Tötung von Chefingenieur

Foto: AP/dpa
Atomkraftwerk Saporischschja (1.5.2022)

Kiew. Die Ukraine hat russische Vorwürfe bestritten, den Chefingenieur im von Russland kontrollierten Atomkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine getötet zu haben. Es handle sich um »haltlose Vorwürfe der Russischen Föderation«, erklärte das ukrainische Außenministerium am Donnerstag.

Der russische Atomkonzern Rosatom, der das größte Akw Europas beaufsichtigt, hatte den ukrainischen Streitkräften zuvor vorgeworfen, Chefingenieur Alexander Jakowlow mit einem Drohnenangriff getötet zu haben und von einem »gezielten Terroranschlag« geschrieben. Auf den Telegram-Kanälen des Kraftwerks und auch von Rosatom war Jakowlow zuvor nie erwähnt worden. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) verurteilte den Angriff als »inakzeptabel« und forderte die »sofortige Einstellung« sämtlicher Attacken auf Atomanlagen oder deren Personal.

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Das Atomkraftwerk Saporischschja hat sechs Reaktoren, es befindet sich seit März 2022 in russischer Hand und liegt nahe der Front. Keiner der sechs Reaktoren erzeugt Strom, die Anlage braucht jedoch weiterhin Elektrizität für ihre Kühl- und Sicherheitssysteme. (AFP/jW)

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Erschienen am 17.07.2026, Ausland

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