Zum Inhalt der Seite
Rassismus

Mit Faust

München. Bayern-Fußballer Eric Maxim Choupo-Moting hat mit einer Geste nach seinem Champions-League-Treffer zum 2:0 gegen Lokomotive Moskau ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt: »Man darf nicht wegsehen, man muss auch aktiv sein und Stellung beziehen«, sagte er am Mittwoch abend. Nach seinem Treffer war er wie einst der US-Footballspieler Colin Kaepernick auf ein Knie gegangen und hatte eine Faust in die Luft gereckt. Die gleiche Geste hatten zuvor auch Choupo-Motings ehemalige Mitspieler von Paris Saint-Germain und die Profis von Basaksehir Istanbul gezeigt, bevor die am Dienstag abgebrochene Partie fortgesetzt worden war. Beide Mannschaften hatten tags zuvor den Platz in Paris aus Protest verlassen, nachdem der vierte Offizielle den Istanbuler Kotrainer Pierre Webó rassistisch bezeichnet haben soll. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.12.2020, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!