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Australiens Armee räumt Kriegsverbrechen ein

Canberra. Australiens Armee hat Kriegsverbrechen durch australische Soldaten in Afghanistan eingeräumt. Eine mehrjährige interne Untersuchung habe Beweise dafür geliefert, dass Angehörige einer Eliteeinheit mindestens 39 afghanische Zivilisten und Gefangene »unrechtmäßig getötet« hätten, sagte Armeechef Angus Campbell am Donnerstag in Canberra und bat um »Entschuldigung«. Der Untersuchungsbericht habe einige Vorfälle aufgedeckt. So seien etwa Neuankömmlinge gezwungen worden, einen Gefangenen zu töten, um sich »Respekt« zu verschaffen. Andere Soldaten haben Tötungen vertuscht, indem sie Namen nachträglich auf »Feindeslisten« setzten. Der Generalinspekteur der australischen Armee, der den Bericht verfasst hat, empfiehlt, 19 Verdächtige für strafrechtliche Ermittlungen an die australische Bundespolizei zu verweisen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.11.2020, Seite 1, Ausland

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