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NATO-Generalsekretär kritisiert Vertrag über Atomwaffenverbot

Foto: Michael Kappeler/dpa
»Eine gefährliche Option«: NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg im August 2020 in Berlin

Brüssel. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Kritik an dem im Januar in Kraft tretenden UN-Vertrag über das Verbot von Atomwaffen geübt. »Ein bloßer Verzicht auf unsere Abschreckung ohne jegliche Garantie, dass andere das Gleiche tun, ist eine gefährliche Option«, sagte Stoltenberg am Dienstag bei einer Konferenz zum Thema Rüstungskontrolle. Der Vertrag scheine auf den ersten Blick attraktiv zu sein, sagte der Norweger, Realität sei aber, dass er nicht funktionieren werde. So habe der Vertrag keinen Mechanismus, um eine ausgewogene Reduzierung von Waffen zu gewährleisten und sehe auch keine Verifikation vor. Zudem habe ihn bislang kein einziger Staat unterzeichnet, der im Besitz von Atomwaffen sei. (dpa/jW)

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Erschienen am 11.11.2020, Ausland

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