Zum Inhalt der Seite
Gegen US-Wirtschaftskrieg

»Unblock Cuba«: Europäische Solidaritätsaktion läuft

Gemeinsam mit Kubasolidaritätsgruppen hat die Tageszeitung junge Welt 2019 die Solidaritätsaktion »Unblock Cuba« gestartet, um gegen die völkerrechtswidrige US-Blockade des Landes zu protestieren und eine breite Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.

Nachdem die Aktion in BRD, Österreich und der Schweiz erfolgreich stattgefunden hatte, startete im Sommer eine Folgekampagne als gesamteuropäische Solidaritätsaktion. Ihren Höhepunkt wird sie zur Abstimmung über die Verurteilung der US-Blockade gegen Kuba im Mai 2021 vor den Vereinten Nationen erreichen. In möglichst vielen europäischen Hauptstädten soll mit Plakaten, Aktionen und Veranstaltungen auf die gravierenden Auswirkungen des Wirtschaftskriegs gegen Kuba hingewiesen und die Kumpanei der europäischen Regierungen angeprangert werden. Die Aktion wird ausschließlich über Spenden finanziert. Allein für die Werbemaßnahmen in der BRD benötigen wir ca. 25.000 Euro.

Aktuell beteiligen sich 80 Organisationen, Parteien und Medien sowie 14 Einzelunterstützer aus 22 Ländern an der »Unblock Cuba«-Aktion. Weitere Unterstützer, egal ob Organisationen, Parteigliederungen, Gewerkschaften oder Einzelpersonen, sind herzlich willkommen. Informationen, Unterstützererklärungen und Aktionsmaterial finden sich unter www.unblock-cuba.org.

Spendenkonten für die Kampagne (bitte mit Verwendungszweck »Unblock Cuba«):

– Netzwerk Cuba e. V., IBAN: DE58 1001 0010 0032 3331 00

– Österreichisch-Kubanische Gesellschaft, IBAN: AT71 2011 1297 2387 0100, BIC: GIBAATWW

– Vereinigung Schweiz-Kuba, IBAN: CH97 0900 0000 3003 6190 7, PC 30-36190-7 (Postcheckkonto)

(jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2020, Seite 3, Schwerpunkt

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!