-
13.11.2020
- → Kapital & Arbeit
Tik Tok zieht in USA wieder vor Gericht
Washington. Der Konzern Tik Tok zieht erneut vor Gericht, um ein Aus der Videoplattform in den USA zu verhindern. Diesmal geht es um ein Gremium, das ausländische Investitionen in den Vereinigten Staaten überwacht. Es setzte dem chinesischen Tik-Tok-Eigentümer Bytedance eine Frist bis zum 12. November, um sich von Eigentum mit Bezug zum Betrieb der App in den USA zu trennen. Man habe eine Verlängerung um 30 Tage beantragt, aber keine Rückmeldung von der US-Regierung bekommen, teilte Tik Tok am Dienstag (Ortszeit) mit. Deshalb werde nun der Rechtsweg beschritten. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
