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Wirtschaft

Siemens Energy heißt jetzt Omterra

Foto: REUTERS/Leo Simon
Für die Lizenzrechte am Siemens-Namen wurden ordentlich Gebühren fällig

Düsseldorf. Der Energietechnikkonzern ⁠Siemens Energy nabelt sich ganz von der ehemaligen Muttergesellschaft Siemens ab. Ausdruck der neuen Eigenständigkeit, teilte das Unternehmen am Dienstag mit, ist ein neuer Name für Siemens Energy und die Windkrafttochter Siemens Gamesa: Omterra. Die Umbenennung der Konzernteile soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Hintergrund ist, dass die Siemens AG von Siemens Energy bisher einen dreistelligen Millionenbetrag pro Jahr als Lizenzkosten verlangt. Zudem bestand jederzeit Gefahr, dass Siemens den Markenrechtevertrag kündigen könnte. »Seit unserem Börsengang war klar, dass ​uns die lizenzierte Marke Siemens Energy für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stehen würde«, sagte Vorstandschef Christian Bruch.

Dies und das wachsende Vertrauen des Kapitalmarktes seien der Anlass, jetzt eine eigene Marke aufzubauen. Der bei der Abspaltung von Siemens 2020 geschlossene ‌Vertrag hatte eine Laufzeit von zehn Jahren. Er hätte spätestens 2027 verlängert werden müssen. »Der Name unseres Firmengründers hat uns auf dem Weg in die Eigenständigkeit Türen geöffnet und unterstützt«, sagte Bruch. In der Praxis hatte die Namensgleichheit aber vor allem im Ausland immer wieder zu Verwirrung geführt – ​vor allem in asiatischen Ländern, wo der Name Siemens vor allem mit Energietechnik assoziiert ⁠wird. Auch bei der Erlanger Medizintechniktochter Siemens Healthineers gibt es Überlegungen, den Namen Siemens perspektivisch abzulegen. (Reuters/jW)

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Erschienen am 15.07.2026, Kapital & Arbeit

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