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Fall Nawalny: Moskau will Gegensanktionen

Moskau. Russland will die Strafmaßnahmen der EU im Fall des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny mit Sanktionen gegen leitende Regierungsbeamte in der BRD und Frankreich beantworten. Außenminister Sergej Lawrow begründete dies am Donnerstag bei einer Onlinepressekonferenz in Moskau damit, dass Berlin »die Lokomotive« für die Sanktionen der EU gewesen sei und diese Strafmaßnahmen »leitende Mitarbeiter der russischen Präsidialverwaltung betreffen«. Dementsprechend werde »unsere Antwort spiegelgleich ausfallen«. Sie sei beschlossen und werde den deutschen und französischen Kollegen bald übergeben, sagte Lawrow. Details oder Namen nannte er zunächst nicht. Zuvor hatte die EU wegen der mutmaßlichen Vergiftung Nawalnys Sanktionen unter anderem gegen den ersten Vizechef der Präsidialverwaltung und gegen zwei Vizeverteidigungsminister erlassen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2020, Seite 1, Ausland

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