Zum Inhalt der Seite

Niedriglöhne besonders im Osten verbreitet

Düsseldorf. In Ostdeutschland sind Niedriglöhne nach wie vor deutlich weiter verbreitet als im Westen der BRD. Fast jeder dritte Beschäftigte arbeitet in Ostdeutschland für wenig Geld. Im Westen erhalte dagegen gut jeder fünfte einen Niedriglohn, berichtete das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen am Mittwoch. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern beim Niedriglohnanteil seien gewaltig, hieß es vom IAG. In Hamburg liege der Anteil »nur« bei 10,7 Prozent. In Thüringen erhielten dagegen 34,1 Prozent der Beschäftigten einen ­Niedriglohn. Der Niedriglohnsektor in Deutschland sei einer der größten in der EU, betonten die Wissenschaftler. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.11.2020, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!