Zum Inhalt der Seite

5G-Dilemma wegen Huawei-Ausschluss

Stockholm. Der Aufbau des neuen Mobilfunkstandards 5G in China hat dem schwedischen Netzwerkausrüster Ericsson zu einem Gewinnsprung verholfen. »Die Einführung von 5G in China war der große Treiber in diesem Quartal«, sagte Finanzvorstand Carl Mellander am Mittwoch. Allerdings könnte der Ausschluss der chinesischen Konzerne Huawei und ZTE beim Aufbau der 5G-Netze in Schweden die Pläne von Ericsson künftig durchkreuzen. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums reagierte am Mittwoch auf die Entscheidung Schwedens, auf die Dienste der chinesischen Ausrüster zu verzichten. Er forderte, das Verbot aufzuheben, um »negative Auswirkungen« zu vermeiden. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!