Zum Inhalt der Seite

»New START«: Fortschritte zwischen USA und Russland

Moskau. In die Verhandlungen um eine Verlängerung des letzten großen Abrüstungsvertrags zur Reduzierung von Atomwaffen zwischen den USA und Russland ist Bewegung gekommen. Nachdem Moskau am Dienstag erklärte, die Zahl der Nuklearsprengköpfe ein Jahr lang »einzufrieren«, teilte das US-Außenministerium mit: »Die USA sind bereit, sich unverzüglich zu treffen, um ein überprüfbares Abkommen zu schließen.« Russland und die USA besitzen zusammen rund 90 Prozent der Atomwaffen weltweit. Der »New START«-Vertrag begrenzt die russischen und US-amerikanischen Nukleararsenale auf je 800 Trägersysteme und 1.550 einsatzbereite Atomsprengköpfe. Er läuft Anfang Februar aus. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2020, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!