Zum Inhalt der Seite
Auktion

Ein teures Buch

Eine Erstausgabe von William Shakespeares »Comedies, Histories & Tragedies« ist für 9,987 Millionen US-Dollar (8,5 Millionen Euro) versteigert worden. Das 1623 gedruckte Werk habe damit mehr bei einer Versteigerung erzielt als je ein literarisches Werk zuvor, teilte das Auktionshaus Christie’s am Mittwoch (Ortszeit) in New York mit. Der auch als »First Folio« bekannte Sammelband wurde von zwei Freunden des Schriftstellers zusammengestellt und enthält 36 Theaterstücke, darunter »Macbeth« und »Julius Cäsar«. Man weiß von sechs Exemplaren in Privatbesitz. Bei der Auktion in New York ging das Buch nach einem sechsminütigen Bieterwettstreit an den Antiquar Stephan Loewentheil (USA), der hauptsächlich seltene Bücher und Fotos sammelt. Shakespeare sei »der größte Schriftsteller in englischer Sprache«, sagte Loewentheil. »Die bedeutendste Sammlung von Theaterstücken, die jemals veröffentlicht wurde«, werde »in der ganzen Welt verehrt«. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2020, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!