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Bahn will über Frauenförderung reden

Berlin. Gesetzespläne für eine Frauenquote in Unternehmensvorständen stoßen auf Skepsis beim größten deutschen Staatskonzern. Die Deutsche Bahn bekenne sich ausdrücklich zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern und damit zu der Initiative der Bundesregierung, sagte eine Sprecherin am Freitag vergangener Woche. Aber: »Die Deutsche Bahn hält neue bürokratische Hürden und dadurch entstehende Wettbewerbsnachteile für nicht zielführend«. Um eine einvernehmliche Lösung zu erarbeiten, sei man in einem engen Austausch mit den verantwortlichen Ministerien. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) kritisierte die Haltung der Deutschen Bahn. Frauen begünstigten die Wettbewerbsfähigkeit, sagte Cosima Ingenschay, EVG-Vorstandsmitglied und -Bundesgeschäftsführerin, der Wochenendausgabe der Rheinischen Post. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2020, Seite 15, Feminismus

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