Zum Inhalt der Seite

Russland hebt Terrorzelle aus

Wolgograd. Zum dritten Mal innerhalb einer Woche haben die russischen Behörden eine Terrorzelle in Südrussland ausgeschaltet. Der Anführer einer Dschihadistengruppe und ein Komplize seien bei einem Spezialeinsatz getötet worden, teilte der russische Inlandsgeheimdienst FSB am Donnerstag mit. Die Männer hielten sich in einem Versteck auf und hätten auf die Geheimdienstler geschossen, hieß es. Weitere Helfer sollen in Moskau, St. Petersburg und anderen Städten festgenommen worden sein. Die mutmaßlichen Terroristen sollen Anschläge auf zahlreiche Regierungsgebäude und Militäreinrichtungen geplant haben. Unter anderem hatten sie nach FSB-Angaben auch die »Mutter Heimat«-Statue in der Millionenstadt Wolgograd, dem einstigen Stalingrad, im Visier. Das Monument ist eines der größten Denkmäler der Welt und erinnert an die Schlacht von Stalingrad, bei der die Rote Armee im Zweiten Weltkrieg die Wehrmacht besiegt hatte. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2020, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!