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Tote Flüchtlinge nach Bootsunglück vor Libyen

Genf. Nach einem Bootsunglück vor der Küste Libyens befürchtet die Internationale Organisation für Migration (IOM) erneut viele Tote. Drei Leichen seien aus dem Mittelmeer geborgen worden, teilte die Organisation am Freitag auf Twitter mit. Sie geht zudem davon aus, dass weitere 13 Vermisste ertrunken sind. Fischerboote brachten demnach 22 Überlebende zurück nach Libyen, nachdem deren Boot am Vorabend gesunken war. Nach Angaben der IOM starben in diesem Jahr bisher rund 430 Geflüchtete auf dem Seeweg auf der zentralen Mittelmeerroute nach Südeuropa. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2020, Seite 2, Ausland

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