Zum Inhalt der Seite

Guatemala: Meuterei in Gefängnis

Escuintla. Bei einer Gefangenenmeuterei in Guatemala haben Häftlinge zehn Justizvollzugsbeamte als Geiseln genommen. Mit dem Aufstand wollten die Gefangenen offenbar die Verlegung von Anführern der Jugendbande »Barrio 18« in andere Haftanstalten verhindern, wie das Innenministerium am Montag (Ortszeit) mitteilte. Rund 2.000 Polizisten wurden rund um das Hochsicherheitsgefängnis »El Infiernito« (Die kleine Hölle) in Escuintla zusammengezogen, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2020, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!