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Mauritius: Proteste nach Ölkatastrophe

Port Louis. Nach der Ölkatastrophe vor Mauritius haben Zehntausende Inselbewohner gegen die Regierung protestiert. Nach Einschätzung eines AFP-Korrespondenten vor Ort versammelten sich am Samstag so viele Menschen wie wahrscheinlich noch nie zuvor in der Geschichte des Landes zum Protest auf dem Platz vor der Kathedrale in der Hauptstadt Port Louis. Die meisten Demonstranten waren schwarz gekleidet, um auf die verheerenden Folgen des Öllecks für Natur und Wirtschaft hinzuweisen. Ende Juli war der japanische Frachter »Wakashio« auf ein Riff im Südosten der Insel aufgelaufen. Mindestens 1.000 Tonnen Treibstoff liefen ins Meer, töteten Tiere und verschmutzten die Küsten der Insel im Indischen Ozean. Drei Wochen nach der Havarie zerbrach der Frachter schließlich. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2020, Seite 6, Ausland

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