Zum Inhalt der Seite

Genf: Neue Runde bei Syrien-Gesprächen

Genf. Nach neun Monaten Zwangspause wegen der Coronapandemie gehen die Gespräche der syrischen Regierung mit der Opposition und zivilen Vertretern über eine neue Verfassung am Montag in Genf weiter. Ziel ist es den Worten des UN-Syrienbeauftragten Geir Pederson zufolge, Vertrauen aufzubauen, um ein Ende des Konflikts zu erreichen, wie er am Freitag mitteilte. Jeweils 15 Vertreter sollen das Arbeitsprogramm für die Verfassungsgespräche erarbeiten. Pedersen werde auch separat mit Vertretern der in Syrien aktiven ausländischen Mächte Russland, USA, Türkei und Iran zusammentreffen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2020, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!