Zum Inhalt der Seite

Kapazitätsgrenze bei Coronatests

Berlin. Fachleute haben erneut auf die begrenzte Kapazität für Coronatests hingewiesen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) können mittlerweile rund 1,2 Millionen Proben pro Woche untersucht werden. Diese Zahl beschreibe aber nur die maximale Leistungsfähigkeit, sagte der Vorstandsvorsitzende der akkreditierten Labore in der Medizin (ALM), Michael Müller, der Wochenzeitung Zeit. So viele Tests könnten nur kurzfristig zur Verfügung gestellt werden, aber »nicht dauerhaft«. Er frage sich zudem, ob es sinnvoll ist, dass »wir noch viel mehr testen«. So würden Kapazitäten dort verbraucht, wo es nicht unbedingt der Eindämmung der Pandemie diene. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2020, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!