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Waldschäden in BRD größer als angenommen

Berlin. In der Bundesrepublik haben Dürre, Stürme und Schädlinge den Wäldern noch heftiger zugesetzt als bisher bekannt. Das Bundeslandwirtschaftsministerium geht nun davon aus, dass sogar 285.000 der insgesamt mehr als elf Millionen Hektar Wald aufgeforstet werden müssen. Bisher war die Bundesregierung von 245.000 Hektar ausgegangen. Auch die Schätzung der Schadholzmenge, die seit 2018 angefallen ist, ist deutlich gestiegen: von 160 Millionen auf rund 178 Millionen Kubikmeter. Grundlage sind kumulierte Daten der Bundesländer für 2018, 2019 und 2020 bis 30. Juni. Besonders betroffen sind demnach Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Niedersachsen und Hessen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2020, Seite 2, Inland

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