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Türkische Lira weiter unter Druck

Frankfurt am Main. Neue Erkundungsfahrten eines türkisches Spezialschiffs in der ausschließlichen Wirtschaftszone Griechenlands haben die Spannungen zwischen beiden NATO-Staaten wieder geschürt und für Turbulenzen an den Börsen gesorgt. Zahlreiche Kriegsschiffe beider Staaten sind offenbar in Richtung des Erkundungsgebietes südlich der Insel Kreta, in dem große Gasvorkommen vermutet werden, in Bewegung gesetzt worden.

Das hat Investoren verschreckt, die sich nun noch stärker aus der Währung des Landes zurückziehen. Für die türkische Lira brachte das am Montag einen erneuten Rekordtiefstand im Verhältnis zum US-Dollar von 7,3044 Lira für einen »Greenback«. Der Euro notiert mit 8,5833 Lira nur knapp unter seinem Höchststand. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.08.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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