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Venezuela: Zwei US-Söldner verurteilt

Caracas. Nach der von venezolanischen Einsatzkräften vereitelten Invasion im Mai sind zwei beteiligte US-Söldner in Venezuela verurteilt worden. Luke Denman und Airan Berry hätten sich zu ihrer Verantwortung bekannt und zugegeben, Verbrechen der Verschwörung, des illegalen Waffenhandels und des Terrorismus begangen zu haben, schrieb der venezolanische Generalstaatsanwalt Tarek William Saab am Freitag (Ortszeit) auf Twitter. Deshalb erhielten sie jeweils 20 Jahre Haft. Das Verfahren werde mit den verbleibenden 22 Angeklagten fortgesetzt. Am 3. Mai waren nahe der Stadt Macuto mehrere in Kolumbien gestartete Schnellboote gelandet, am Tag darauf ein weiteres Boot. Die Besatzungen, darunter Denman und Berry, wurden verhaftet. Dutzende Söldner wurden in der Folge gestellt. Die von einem ehemaligen US-Elitesoldaten gemeinsam mit dem venezolanischen Oppositionspolitiker Juan Guaidó geplante Invasion mit dem Namen »Operation Gideon« konnte so vereitelt werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2020, Seite 7, Ausland

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