-
24.07.2020
- → Ausland
Ermittlung gegen griechischen Exminister
Athen. Das griechische Parlament hat am Mittwoch der Einleitung von strafrechtlichen Ermittlungen gegen den ehemaligen Justizminister Dimitris Papangelopoulos (Syriza) im Korruptionsskandal um den Schweizer Pharmakonzern Novartis zugestimmt. Papangelopoulos wird verdächtigt, Justizbeamte in dem Bestechungsskandal unter Druck gesetzt zu haben. Zwischen 2006 und 2015 sollen griechische Regierungen lukrativen Verträgen mit Novartis sowie überhöhten Medikamentenpreisen zugestimmt haben. Dadurch sollen die griechischen Steuerzahler bisherigen Ermittlungen zufolge um bis zu drei Milliarden Euro betrogen worden sein. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!