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Sudan: Prozess gegen Expräsident verschoben

Khartum. Im Sudan hat ein Verfahren gegen Expräsident Omar Al-Baschir wegen des Putsches begonnen, der ihn vor 31 Jahren an die Macht gebracht hatte. Der 76jährige erschien am Dienstag vor Gericht in Khartum. Ihm wird vorgeworfen, die Verfassungsordnung untergraben und eine gewählte Regierung gestürzt zu haben. Bei einer Verurteilung könnte dem im vergangenen Jahr gestürzten Al-Baschir die Todesstrafe oder lebenslange Haft drohen. Das Verfahren wurde auf den 11. August verschoben, um einen Raum mit genug Platz zu finden. Al-Baschir stürzte 1989 an der Spitze einer Gruppe von Offizieren die demokratisch gewählte Regierung von Premier Sadik Al-Mahdi. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.07.2020, Seite 2, Ausland

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