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Äthiopien: Mehr als 160 Tote nach Protesten

Addis Abeba. In Äthiopien sind seit Beginn der Proteste in der vergangenen Woche mindestens 166 Menschen ums Leben gekommen. 145 Zivilisten und elf Einsatzkräfte wurden laut Polizei in der Region Oromia getötet, zehn weitere in der Hauptstadt Addis Abeba. Die Proteste waren durch die Ermordung des Sängers Hachalu Hundessa ausgelöst worden. Die »Unruhen« in Oromia wurden inzwischen »vollständig gestoppt«, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Mehr als tausend Menschen seien verhaftet worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2020, Seite 7, Ausland

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