Zum Inhalt der Seite

Tote nach Angriff auf Börse in Pakistan

Islamabad. Mindestens sieben Menschen sind nach Behördenangaben bei einem Anschlag auf die Börse im pakistanischen Karatschi getötet worden, unter ihnen auch die vier Angreifer. Bewaffnet mit AK-47-Gewehren, Handgranaten und Munition hätten diese am Montag morgen versucht, die Börse zu stürmen und Geiseln zu nehmen, sagte ein Vertreter der paramilitärischen Streitkräfte »Pakistan Rangers«. Die Angreifer seien binnen acht Minuten getötet worden. Zu dem Anschlag bekannte sich die separatistische Belutschistan-Befreiungsarmee (BLA), die die Abspaltung dieser Provinz von Pakistan anstrebt. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2020, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!