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Frauen häufiger im Homeoffice

Nürnberg. Frauen haben in der Coronakrise häufiger im Homeoffice gearbeitet als Männer – diese vermissen aber im Durchschnitt ihr gewohntes Arbeitsumfeld stärker. Das zeigen Erhebungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg sowie des Meinungsforschungsinstitutes Yougov im Auftrag der US-Internetplattform Glassdoor, auf der Mitarbeiter ihr Unternehmen bewerten können. Sie lagen den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vor. 2019 – also vor der Pandemie – hatten dem IAB zufolge 35 Prozent der Befragten zumindest gelegentlich zu Hause gearbeitet. Wegen der Coronakrise nutzten rund 20 Prozent derjenigen, die zuvor ausschließlich im Betrieb tätig gewesen waren, zumindest teils auch das Homeoffice. Frauen wechselten mit 28 Prozent häufiger in die heimatliche Umgebung als Männer mit 17 Prozent. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2020, Seite 15, Feminismus

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