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Türkei blockiert NATO-Ostplan

Brüssel. Die Türkei blockiert in der NATO die Umsetzung von neuen gegen Russland gerichteten Planungen zur »Verteidigung« für Osteuropa. Nach dpa-Informationen will Ankara der Arbeit mit den geheimen Dokumenten erst dann zustimmen, wenn im Gegenzug eine stärkere Unterstützung der eigenen Interessen zugesichert werde, so die Einstufung der kurdischen Partei PYD und der syrisch-kurdischen Volksverteidigungskräfte YPG als Terrororganisationen. Etliche Bündnispartner lehnen das ab. Die Planungen geben u. a. vor, wie »bedrohte Alliierte« im Krisen- oder Angriffsfall unterstützt werden sollen – so durch Festlegung konkreter Alarmierungszeiten für die »superschnelle NATO-Eingreiftruppe«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2020, Seite 2, Ausland

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