Zum Inhalt der Seite

Hilferuf aus Eliteeinheit wegen Naziumtrieben

Hamburg. Ohnehin bestehende Sorgen wegen faschistischer Tendenzen beim Kommando Spezialkräfte (KSK) hat laut einem Bericht des Spiegel der Brief eines Hauptmanns der Bundeswehr-Eliteeinheit verstärkt. Demanch wandte sich der Offizier Anfang Juni mit einem zwölfseitigen Hilferuf und der Bitte um persönliche Stellungnahme an Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). Die rechten Tendenzen würden innerhalb der Einheit geduldet und vertuscht, »aus unterschiedlicher Motivlage kollektiv ignoriert oder gar toleriert«. Der Missstände sei nur »durch eine vollständige externe Untersuchung und anschließende Reformierung Herr zu werden«. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2020, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!