-
03.06.2020
- → Ausland
UNO: Hilfsprogrammen in Jemen droht das Aus
Riad. Wegen ausbleibender Spendengelder droht 30 der 41 wichtigsten UN-Hilfsprogramme im Jemen in wenigen Wochen das Aus. »Wir hatten noch nie so wenig Geld für Hilfseinsätze in Jemen zu diesem Zeitpunkt im Jahr«, sagte UN-Generalsekretär António Guterres am Dienstag zum Auftakt einer virtuellen Geberkonferenz für den Jemen. Bis Ende des laufenden Jahres würden für die Hilfsprogramme insgesamt 2,41 Milliarden Dollar an Spenden benötigt, darunter auch solche zur Eindämmung des Coronavirus. Der seit mehr als fünf Jahren andauernde Krieg im Land hat das ohnehin stark verarmte Jemen in eine humanitäre Krise gestürzt. Vier von fünf Menschen benötigen die Hilfe der UNO. Allein in diesem Jahr sind 110.000 Menschen an Cholera erkrankt, dazu kommen Malaria und Denguefieber. Mit der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich die Lage weiter verschärft. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!