Zum Inhalt der Seite

Guinea: Tote bei Protesten

Conakry. Bei Protesten gegen Beschränkungen im Zusammenhang mit der Coronakrise hat es im westafrikanischen Guinea zahlreiche Tote gegeben. Mehrere Polizeistationen und Fahrzeuge gingen in Flammen auf. Innenminister Brima Condé sprach im Fernsehen von einer »hohen Opferzahl«, ohne diese genauer zu beziffern. Den Verantwortlichen sei Bestrafung sicher. Die Gewalt war in der Nacht zu Dienstag in der Präfektur Coyah ausgebrochen, als an einem Kontrollposten in der Stadt Friguiadi Fahrer von Motorradtaxis mit Einsatzkräften aneinandergerieten. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2020, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!