Zum Inhalt der Seite

BRD und Russland im Dialog über Krisen

Moskau. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der russische Präsident Wladimir Putin haben sich nach Kremlangaben über die weltweite Coronakrise und die Kriege in der Ukraine, in Syrien und Libyen ausgetauscht. Das Gespräch sei auf Initiative der Bundesregierung zustande gekommen, hieß es. Es sei wichtig, internationale Anstrengungen im Kampf gegen die Pandemie mit der Weltgesundheitsorganisation WHO eng zu koordinieren, erklärte der Kreml am Mittwoch in Moskau. Beide Länder wollten auch bilateral über ihre jeweiligen Ministerien zusammenarbeiten. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, die Zahlungen an die WHO wegen angeblichen Missmanagements und Vertrauens auf Angaben aus China auszusetzen. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2020, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!