-
20.04.2020
- → Ausland
Weltweiter Aktionstag der Solidarität mit Venezuela
Caracas. Am gestrigen Sonntag waren die Unterstützer Venezuelas weltweit dazu aufgerufen, ihrer Solidarität mit dem südamerikanischen Land online Ausdruck zu verleihen. Initiiert vom »Comité de Solidaridad Internacional y Lucha por la Paz – Venezuela« wurde appelliert, öffentlich den Krieg gegen Venezuela abzulehnen und ein Ende der Blockade zu fordern. Neben Plakaten, kurzen Onlinevideos und digitalen Pressemitteilungen sollte es eine breit angelegte Offensive in den »sozialen Medien« geben. So sollten ab 22 Uhr und 2 Uhr (MEZ) US-Präsident Donald Trump und sein Sonderbeauftragter für Venezuela, Elliott Abrams, auf Twitter angeprangert werden. (jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
