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Fußball

Bremsspuren

Bremen. Der langjährige Bundesliga-Manager Klaus Allofs hat einen Krisenfonds aus Fernsehgeldern vorgeschlagen, um für die Folgen einer Krise wie jetzt der Coronaviruspandemie besser gerüstet zu sein. Es müsse eine verpflichtende »gesamtheitliche Lösung« gefunden werden, sagte er dem Weserkurier (Dienstagausgabe). Der italienische Fußballverband (FIGC) ist da schon weiter: Er will einen Rettungsfonds für die von der Coronakrise schwer belasteten Profi- und Amateurklubs einrichten. Einen entsprechenden Vorschlag machte der Verband der italienischen Regierung. Der Fonds soll zum Teil vom FIGC und zum Teil mit einer Einprozentquote auf alle Fußballwetten finanziert werden. Derweil rechnet Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge wegen der Coronakrise mit einem Rückgang der Ablösesummen auf dem Transfermarkt. »Der Transfermarkt wird im Sommer Bremsspuren aufzeigen«, sagte Rummenigge im FAZ-Interview (Dienstag). Aufgrund der wirtschaftlichen Not viel Klubs werde es wahrscheinlich ein großes Angebot an Spielern, aber wenig Nachfrage geben. »Das könnte dazu führen, dass wieder etwas mehr Rationalität ins Geschäft kommt.« (dpa/sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2020, Seite 16, Sport

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