Zum Inhalt der Seite

Japan erinnert an Sarin-Anschlag

Tokio. Japan hat am Freitag der Opfer des Terroranschlags mit dem Nervengift Sarin vor 25 Jahren gedacht. Am U-Bahn­hof von Kasumigaseki im Herzen Tokios kamen die Menschen bei einer Zeremonie zum Gebet zusammen. Unter ihnen waren viele Angestellte der U-Bahn. Bei der Attacke am 20. März 1995 waren 13 Menschen getötet und mehr als 6.000 verletzt worden. Mitglieder der Sekte Aum Shinrikyo (»Höchste Wahrheit«) hatten während des morgendlichen Berufsverkehrs in mehreren Zügen Plastiktüten aufgestochen und so das Sarin freigesetzt. 13 Mitglieder der Sekte wurden zum Tode verurteilt, darunter auch Sektengründer Shoko Asahara. Die Urteile wurden im Sommer 2018 vollstreckt. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2020, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage