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CDU-Vorsitz: Schäuble für späte Entscheidung

Berlin. Der frühere CDU-Chef Wolfgang Schäuble hat seiner Partei empfohlen, erst gegen Jahresende oder im kommenden Jahr über Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur zu entscheiden. Man solle »jetzt über die inhaltliche Positionierung der CDU sprechen, über das Grundsatzprogramm, und erst danach die Personalfrage klären«. Das könne auch erst Anfang 2021 erfolgen, sagte der Bundestagspräsident dem Handelsblatt. Den Vorschlag von CSU-Chef Markus Söder, jetzt zügig über den CDU-Vorsitz zu entscheiden und erst später über den Kanzlerkandidaten, lehnte Schäuble ab. Ansonsten habe die CDU demnächst einen neuen Chef, aber das grundlegende Problem, dass aktuell Parteivorsitz und Kanzleramt getrennt sind, werde nicht gelöst. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2020, Seite 4, Inland

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